Literatur/Sprache

Dialekte in der deutschen Kulturszene

Szene aus Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben © Arno Declair
Dialekte sind altmodisch und klingen ungebildet. Wer etwas erreichen will, muss Hochdeutsch sprechen – so eine verbreitete Meinung. Anders ist es in der Kulturszene. Dort sind Dialekte von Vorteil: Sie wirken authentisch und fördern die Komik. Mehr ...
Yangtze-Brücke Nanjing © www.icpress.cn, Karikatur: Lao Du

Michael Roes: "Die fünf Farben Schwarz": Grenzgänge eines Gelehrten

Michael Roes zeigt in seinem China-Roman Die fünf Farben Schwarz, wie ein deutscher Rhetorik-Professor in Nanjing die Bodenhaftung verliert.Mehr ...
Christian Y. Schmidt bei Kilometer 5.000 der 318 zwischen Lhasa und dem Mount Everest © Christian Y. Schmidt

Begegnung aus entgegengesetzter Richtung

Christian Y. Schmidts Reiseroman Allein unter 1,3 Milliarden erschien im Januar 2010 auf Chinesisch. Der chinesische Journalist und Reiseschriftsteller Zhou Wenhan (周文翰) kommentiert das Buch.Mehr ...
Axolotl Roadkill © Ullstein Verlag

Der Fall Helene Hegemann oder was darf Literatur heute?

Der Plagiats-Fall Hegemann belegt exemplarisch, dass Autorschaft und Literaturbetrieb nicht mehr denselben Grundsätzen des Betriebs verpflichtet sind. Aber wie sollen Literaten auch sprechen, wenn doch schon alles gesagt ist?Mehr ...
Tilman Spengler, Foto: Regina Schmeken/Ullstein Buchverlage GmbH

Tilman Spengler: Der Autor als Skizzenmaler

Seit den 1980er Jahren ist der Sinologe und Schriftsteller Tilman Spengler immer wieder in China unterwegs. Im Interview mit Ulrike Münter spricht er über die „leere Kammer“, in der seine Romane, Reportagen und Essays entstehen.Mehr ...
Der schwedische König Carl XVI Gustaf überreicht Herta Mueller den Literaturnobelpreis, Stockholm 10. Dezember 2009. EPA/PONTUS LUNDAHL / SCANPIX SWEDEN / POOL © picture alliance/dpa

Die Chinesen und der Literaturnobelpreis

Chinas Medien verfolgen die Vergabe des Nobelpreises für Literatur jedes Jahr mit besonderer Aufmerksamkeit. Viele Chinesen fragen sich, nach welchen Kriterien die Kandidaten ausgesucht werden.Mehr ...
Berlin 1914. Blick auf den Potsdamer Platz und in die Königgrätzerstraße in Richtung Brandenburger Tor. Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-R52689

Urbanität im Spiegel der Literatur

Eine deutsch-chinesische Tagung verweist auf kulturelle Unterschiede in der modernen Stadterfahrung. Die Germanisten Dr. Michael Ostheimer und Li Shuangzhi (李双志) berichten.Mehr ...
Buchtitel Herr Lehmann und Tod eines Kritikers

„Literarische Übersetzung ist eine interdisziplinäre Wissenschaft.“

Professor Huang Liaoyu, der Herr Lehmann und Tod eines Kritikers ins Chinesische gebracht hat, spricht über seine Erfahrungen als literarischer Übersetzer.Mehr ...
Liu Yulin

Liu Zhenyun im Goethe-Institut München

Der Autor Liu Zhenyun (刘震云) und sein Werk Taschendiebe standen im Mittelpunkt eines literarischen Gesprächs, zu dem das Deutsch-Chinesische Kulturnetz und Confucius Class Munich am 4.10.2009 ins Münchner Goethe-Forum geladen hatten.Mehr ...
Collage Buchtitel Kulturrevolution Teil 1

Die Kulturrevolution in der chinesischen Literatur

Die literarische Verarbeitung der Kulturrevolution setzte nicht nur gleich nach dem Ende derselbigen ein, sondern es ist in den über drei Jahrzehnten danach auch eine beachtliche Anzahl an Werken über sie zusammengekommen.Mehr ...

Liu Zhenyun über die Einsamkeit der Chinesen

Sind Menschen in religiös geprägten Gesellschaften weniger einsam? Der Schriftsteller Liu Zhenyun (刘震云) im Interview anlässlich seines aktuellen Buchs Ein Satz wiegt schwerer als tausend Worte.Mehr ...
Wolfgang Kubin © Mona Sun

Der Übersetzer "in Klammern"

Der Sinologe und Übersetzer Wolfgang Kubin macht sich Gedanken zu verschiedenen Aspekten der Übersetzungsarbeit: Übersetzer können einem Autor schaden, oder aber das Originalwerk sogar verbessern.Mehr ...
Plakataktion Poesie in die Stadt, Foto: die arge lola

Chinesische Lyrik im öffentlichen Raum

Die Plakataktion Poesie in die Stadt bringt in diesem Sommer junge chinesische Lyrik in mehrere deutsche Städte. Was gibt es zu entdecken? Zwei Literaturwissenschaftler weisen den Weg.Mehr ...
Blinde Masseure bieten ihre Dienste an; Mai 2008, Stadt Neijing, Provinz Sichuan © www.icpress.net

Bi Feiyu: Jeder lebt doch mit seinem eigenen „blinden Fleck“

Der aktuelle Roman Die Masseure des Autors Bi Feiyu (毕飞宇) handelt vom Alltag blinder Masseure in China. Im Interview mit der Wochenzeitung Southern Weekly meint der Autor, dass beim Umgang mit Behinterten in der chinesischen Gesellschaft noch einiges zu verbessern sei.Mehr ...
M. Beyer, Bi Feiyu, U. Kautz, Su Tong, Lu Min, Ye Zhaoyan, Huang Jiabei, J. Magenau, Fotos: Qiu Biao und Xiao Lin, bearbeitet von Lao Du

wOrtwechsel: Deutsch-chinesischer Schriftsteller-Dialog in Nanjing

Kulturaustausch ist nicht einfach. Er braucht nicht nur gute Übersetzer, sondern auch geschickte Moderatoren.Mehr ...
Der Zorn der Wölfe, Titelbildausschnitt © Goldmann Verlag

Bestseller Der Zorn der Wölfe vermittelt simple Ideologie

Jiang Rongs (姜戎) Der Zorn der Wölfe polarisiert in Ost wie West und propagiert eine fragwürdige Naturalisierung der Kultur.Mehr ...
Ostheimer Literarische Familienbande Buchtitel-Collage

Die Nachwirkungen des Nationalsozialismus in der deutschsprachigen Familienliteratur

Der Germanist Dr. Michael Ostheimer beschreibt drei wichtige Phasen der familiären Erinnerungsarbeit in der deutschen Literatur nach 1980.Mehr ...
Das Haus am Wannsee - Literarisches Colloquium Berlin © Tobias Bohm/LCB

Stützen für „literarische Brückenbauer“

Übersetzer von Lyrik und literarischer Prosa sind die „Brückenbauer“ zwischen den Sprachen und Literaturen dieser Welt. Und da ihre Arbeit anspruchsvoll, ihr Lohn aber häufig karg bemessen ist, gibt es in Deutschland Stipendien, Seminare und Preise, die sie fördern.Mehr ...
Chinesischer Buchladen © www.icpress.cn

China: Literarischer Rückblick 2008

Von der Dekadenz des modernen Shanghai über das (Über-)Leben an der Peripherie des Wirtschaftsaufschwungs; vom Rückblick in die Kulturrevolution bis zur Frage, wie aus einem Grubenunfall Vorteil zu schlagen ist – das sind einige der Themen, die chinesische SchriftstellerInnen 2008 literarisch inspirierten.Mehr ...
Huang Liaoyu und Martin Walser, Foto: ML

Huang Liaoyu (黄燎宇) besucht Martin Walser

Im Oktober 2008 besuchte Martin Walser zum ersten Mal China und las in Peking, Shanghai und Kanton aus seinen Werken, von denen einige bereits in Chinesisch vorliegen. Der Übersetzer Huang Liaoyu besuchte den „Meister der Worte" im August 2008 in seinem Haus am Bodensee.Mehr ...
Tilman Rammstedt bei der Preisverleihung in Klagenfurt im Mai 2008

„China“ in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur

Ein Auszug aus dem Roman Der Kaiser von China von Tilman Rammstedt erhielt 2008 bei den 32. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt gleich zwei Preise. Nicht nur Tilman Rammstedt beschäftigt sich in seinem literarischen Werk mit „China“.Mehr ...
Drei Buchtitel © IUDICIUM Verlag GmbH

Vom Hin und Herwenden der Kulturen - IUDICIUM Verlag wird 25

"Interkulturalität" und "Deutsch als Fremdsprache im modernen China" - das sind Schwerpunkte des China-Programms des IUDICIUM Verlages. Mit seinen viel gelobten Heften für Ostasiatische Literatur bringt er außerdem chinesische Literatur zum deutschen Leser.Mehr ...
Buchmesse teaser

Verleger und "Buchplaner" aus China auf der Buchmesse

Vom 15.-19. Oktober 2008 findet die Frankfurter Buchmesse statt. Claudia Kort sprach mit Dr. Jing Bartz, der Leiterin des Pekinger Buchinformationszentrums (BIZ) über geplante Aktionen auf der Buchmesse, Chinas Gastlandauftritt 2009 und den chinesischen Buchmarkt.Mehr ...
Dr. Susanne Hornfeck, Hamburg 2008, Foto: Martina Hasse © S Hornfeck

"Manche Fremdsprachen sind fremder als andere." Literarisches Übersetzen aus dem Chinesischen und Englischen

Der Beruf des Übersetzers ist nie langweilig, jedes Buch stellt andere Anforderungen. Susanne Hornfeck, Übersetzerin von Eileen Chang (Zhang Ailing 张爱玲) und Mo Yan (莫言) berichtet aus der Praxis.Mehr ...
Frankfurter Buchmesse © Frankfurter Buchmesse

Frankfurter Buchmesse 2009: Drei deutschsprachige Verlage und ihr China-Programm

China wird 2009 Ehrengast der Frankfurter Buchmesse sein. Wie bereiten sich eigentlich deutschsprachige Verlage auf dieses Ereignis vor? Jing Bartz, Leiterin des Buch- informationszentrums (BIZ) Peking, hat drei Verlage hierzu interviewtMehr ...
Dolmetscher in einer Kabine während einer Konferenz in Berlin, Copyright: picture-alliance / dpa

Übersetzer und Dolmetscher für Chinesisch – Ausbildungswege in Deutschland

Der Bedarf an Übersetzern und Dolmetschern für Chinesisch steigt. Der Weg zur Sprachmittlertätigkeit ist relativ lang. Wer die Hürden nicht scheut, hat in Deutschland Möglichkeiten für eine fundierte Ausbildung.Mehr ...
Tempel in den Wudang-Bergen im Morgennebel © www.pixelio.de, Foto:margrit22

Auf den Jade-Terrassen: Der Übersetzer Franz Kuhn

Vor 100 Jahren legte er sein juristisches Staatsexamen in Leipzig ab, wo er 1909 promovierte. Berühmt wurde Franz Kuhn allerdings nicht als Jurist, sondern als Übersetzer altchinesischer Romane. „Sein“ Kin Ping Meh steht noch heute in vielen deutschen Bücherschränken.Mehr ...

Chinas Literaturszene – Chinas Literaturpapst im Interview

Über die Schriftstellergenerationen der 70er, 80er und 90er Jahre, den Trend zu „Stadtliteratur“ und die Rezeption chinesischer Autoren in Deutschland spricht der Chefredakteur der Volksliteratur, Li Jingzhe (李敬泽).Mehr ...
Günther Grass: „Beim Häuten der Zwiebel“ © Yilin Verlag

Der Yilin-Verlag bringt Grass und Schlink nach China

Im Januar 2008 brachte der Yilin Verlag Beim Häuten der Zwiebel von Günther Grass für den chinesischen Markt heraus. Damit knüpft Yilin an den Erfolg von Bernhard Schlinks Der Vorleser an. Wer liest in China deutsche Literatur und wie bringt man die Titel an den Leser?Mehr ...
Vera Yu, Foto: Denis Nordmann

Vera Yu erhält Literaturpreis

Was passiert, wenn das eigene Leben völlig aus der Bahn gerät? Wenn erfolgreiche Menschen ihren Job verlieren und durchdrehen? Das schildert die deutsch-chinesische Autorin Vera Yu in einer Erzählung, für die sie am 19. Januar 2008 in Basel den Elisabeth-Gerter-Literaturpreis erhielt.Mehr ...
Porträt Luo Lingyuan, Foto Milena Frech, Copyright: Luo Lingyuan

Sich in der fremden Sprache häuslich einrichten

1990 kam Luo Lingyuan nach Deutschland - aus "romantischen" Gründen. 2007 erhielt sie den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis für deutsch schreibende Autoren nicht-deutscher Muttersprache. Hier erzählt sie, warum sie auf Deutsch schreibt.Mehr ...
Lucien Leitess © Unionsverlag

Chinesische Literatur beim Unionsverlag

Der Unionsverlag in Zürich widmet sich seit 30 Jahren in großem Stil einem gezielt internationalen Programm moderner und zeitgenössischer Literatur. Das chinesische Spektrum beginnt hier bei Lu Xun (1881-1936), dem Pionier der Moderne, und reicht bis zum Erzähltalent Alai (geb. 1959), der aus Tibet stammt.Mehr ...
Judith Hermann & Zhang Yueran © Bertelsmann Direct Group

Das blaue Sofa - Ein literarischer Dialog zwischen Zhang Yueran und Judith Hermann

2007 war Deutschland Gastland auf der Beijing International Book Fair. Sieben bekannte, junge deutsche Autoren waren dazu eingeladen. Sie lasen in Peking aus ihren Werken und führten auf dem "Blauen Sofa" Dialoge mit chinesischen Kollegen.Mehr ...
Jakob Hein und Feng Tang © Bertelsmann Direct Group

Das blaue Sofa - Ein literarischer Dialog zwischen Jacob Hein und Feng Tang

2007 war Deutschland Gastland auf der Beijing International Book Fair. Sieben bekannte, junge deutsche Autoren waren dazu eingeladen. Sie lasen in Peking aus ihren Werken und führten auf dem "Blauen Sofa" Dialoge mit chinesischen Kollegen.Mehr ...
BIZ/Bertelsmann Direct Group

Das blaue Sofa: Ein literarischer Dialog zwischen Professor Chen Xiaoming und Dr. Eberhard Falcke

2007 war Deutschland Gastland auf der Beijing International Book Fair. Neben Autoren diskutierten auch "Theoretiker". Wie beurteilen Professor Chen Xiaoming und Dr. Eberhard Falcke die moderne chinesische und deutsche Literatur?
Mehr ...

litrix.de: German literature online

Portal zur Vermittlung deutscher Gegenwartsliteratur

Wettbewerb: Geschichte einer Freundschaft - mein Lieblingsbuch

Der aktuelle Wettbewerb des Goethe-Institus "Geschichte einer Freundschaft - mein Lieblingsbuch" richtet sich an Erwachsenene und Jugendliche weltweit. Was ist ihr deutschssprachiges Lieblingsbuch - und warum?
Bewerbungsfrist:
20.August 2010

Zeichensalat?

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