„Gute Koffer, die jede Misshandlung erdulden, sind wichtiger als Heimat“, schreibt der Österreicher Joachim Riedl in einem Essay aus dem Jahr 1995 mit dem Titel Keine Heimat. Über Nomaden. Stimmt das?Mehr ...
Im kommerziellen chinesischen Mainstream-Kino von heute spielt das Thema Heimat im Vergleich zu früheren Jahrzehnten kaum noch eine Rolle: An die Stelle der Heimatsehnsucht ist der Wunsch getreten, in den großen Städten ein neues Leben zu führen.Mehr ...
Der Schriftsteller Chen Xiwo (陈希我) verließ China in den 1980er Jahren und kehrte in den 90ern zurück. Hier schreibt er darüber, wie er in der Fremde eher unfreiwillig „zum Chinesen" wurde.Mehr ...
Der Schriftsteller Alai (阿来) äußert Zweifel gegenüber den üblichen verklärten und verklärenden „Heimat“-Bildern in chinesischer Literatur und Kunst: „Die Bilder von einem glücklichen Zuhause ähneln einander – so als hätten sie alle voneinander abgeschrieben.“Mehr ...
Im Juni 2011 war der chinesische Schriftsteller Han Dong (韩东) vier Wochen lang als Artist-in-Residence zu Gast in Göttingen – ein Anlass, sich auch über Heimat und Fremde Gedanken zu machen.Mehr ...
In der chinesischen Gegenwartskunst ist „Heimat“ bestenfalls ein Randthema, das unmodern und verstaubt daher kommt. Zwei wichtige chinesische Künstler, Liu Xiaodong (刘小东) und Song Dong (宋冬), haben diesen Trend jedoch aufgebrochen.Mehr ...
„Hauskauf in Peking? Wandern Sie doch lieber aus!“ Diese Werbeanzeige auf der Messe Auto China im April 2010 in Peking illustriert einen Trend, dem die chinesische Elite seit einigen Jahren folgt.Mehr ...
Das Jüdische Museum Berlin feiert seinen zehnten Geburtstag mit der Sonderausstellung Heimatkunde. 30 Künstler blicken auf Deutschland. Welche Fragen stellt die Ausstellung, welche Antworten bietet sie?Mehr ...
Der Kulturwissenschaftler Hermann Bausinger führt durch die Geschichte des Heimatbegriffs und sucht nach Antworten auf die Frage: „Was kann Heimat heute bedeuten?“.Mehr ...
Der schnelle Wandel der sozialen Verhältnisse, die Dynamik der globalisierten Welt, scheinen Heimat im Sinne einer fraglos gegebenen Beziehung zu einer als vertraut empfundenen Umgebung für den modernen Menschen unerreichbar zu machen.Mehr ...
Sabine Gruber, Schriftstellerin, aufgewachsen in Südtirol: „Wenn man irgendwo lebt, wo das, was gesprochen wird, auch einem selbst entspricht, ist man daheim.“Mehr ...
Monika Maron: „In Berlin könnte ich mich, wenn ich es darauf anlegte, hundertmal am Tag treffen, in jedem Alter, glücklich oder heulend, allein, in Gesellschaft, verliebt, verlassen, überall hocke ich und warte darauf, dass ich vorbeikomme.“Mehr ...
Sibylle Berg: „Ich hätte nie geglaubt, dass ich den dermaßen von mir selbst missverstandenen Begriff HEIMAT jemals auch nur denken würde. Lange glaubte ich, überall leben zu können, , frei von sentimentalen Gerüchen…“Mehr ...
Der Regisseur und Intendant des Berliner Gorki Theaters, Armin Petras, schreibt seit über zehn Jahren Stücke, von denen sich viele mit der DDR vor und nach dem Fall der Mauer beschäftigen. Im Interview beantwortet er Fragen zu einer speziellen Ost-Identität, 22 Jahre nach der Wende.Mehr ...
Angesichts der Globalisierung, von der sich der Einzelne überfordert fühlt, sucht die neueste deutsche Literatur wieder nach Wurzeln. Zumal jüngere Autoren rufen ihre Ahnen literarisch herbei.Mehr ...
Viele Deutsche verlassen ihre Heimat, um für einen Job ins Ausland zu gehen und viele Migranten zieht es wieder in ihre Herkunftsländer zurück. Doch die Tendenz nimmt ab: Die Entspannung auf dem deutschen Arbeitsmarkt seit 2010 lässt den Reiz der Fremde schrumpfen.Mehr ...
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