Frankfurt 2009: China finanziert Übersetzung zeitgenössischer Buchtitel ins Deutsche
Im Herbst 2009 wird China Ehrengast der Frankfurter Buchmesse sein. Die Organisation des Auftritts liegt auf chinesischer Seite in den Händen der General Administration of Press and Publications (GAPP). In China wird sie dabei vom Kooperationspartner BIZ – Buchinformationszentrum Peking – unter der Leitung von Dr. Jing Bartz unterstützt.
Für den Messeauftritt 2009 hat die GAPP ein Programm zur Förderung deutscher Übersetzungen chinesischer Titel aufgelegt. Für Titel, die in das Programm 2009 aufgenommen werden, übernimmt GAPP zum großen Teil die Übersetzungskosten.
Zurzeit bemühen sich die Mitarbeiter des BIZ, einen Überblick über den Ist-Zustand zu erhalten. Bisher wurde eine Liste mit über 200 chinesischen Titeln erstellt, die im deutschen Sprachraum erschienen sind. Gleichzeitig wird eine Umfrage unter deutschen Verlagen durchgeführt: Wer hat derzeit ein chinesisches Buchprojekt für 2009 in Arbeit? Wer hat Interesse?
Kriterien für die Kandidaten des Übersetzungsförderungsprogramm sind: Es soll sich nicht um Exilschriftsteller handeln und sie müssen in chinesischer Sprache schreiben. Zweitens muss es sich um zeitgenössische Werke handeln, die in China veröffentlicht sind oder bereits von einem Verlag zur Veröffentlichung akzeptiert wurden. In Frage kommt nicht nur Literatur im engen Sinne, sondern auch sozialwissenschaftliche Publikationen, Kinder- und Kunstbücher. „Es wird viel über China geschrieben, und viel ins Englische übersetzt“, sagt Dr. Bartz, „aber im deutschsprachigen Raum kommt ‚die eigene Stimme’ zu kurz. Diesem Mangel wollen wir begegnen.“
Das BIZ hat daher die Aufgabe übernommen, den chinesischen Markt nach Titeln zu durchkämmen, die im deutschen Sprachraum Verleger und Leser finden würden. Bis Mitte Juni soll der GAPP eine Liste mit 20-30 Titeln vorgelegt werden, die für das Übersetzungsprogramm in Frage kommen. Um die Liste zu erstellen, ist das BIZ auf die Mithilfe von Experten angewiesen: Wenn Sie also eine chinesische Buchpublikationen empfehlen möchten, die die genannten Kriterien erfüllt, senden Sie Ihren Vorschlag bitte an das BIZ: info@biz-beijing.org
Wie kommt ein deutscher Verlag in den Genuss der Übersetzungsförderung?
Zuerst muss ein Formular ausgefüllt werden, in dem u.a. die geschätzten Übersetzungskosten anzugeben sind. Dieses muss bis zum 20. Juni 2008 an die GAPP gesendet werden, die innerhalb von 3 Wochen über den Antrag entscheidet. Danach hilft sie beim Abschluss des Lizenzvertrags mit dem chinesischen Lizenzinhaber. Sobald die GAPP die Kopie des Lizenzvertrags erhält, geht die Hälfte der Übersetzungskosten an den Verlag. Die Kopie des Lizenzvertrags muss der GAP bis zum 15. November 2008 vorliegen. Die zweite Hälfte ist fällig, wenn der Verlag ein Belegexemplar vorlegt. Dies muss natürlich unbedingt VOR der Buchmesse 2009 geschehen. China wird alle Titel, deren Übersetzung über das GAPP-Programm gefördert wurden, aktiv in seinen Ehrengastauftritt und die Werbung einbinden.
Mehr Info: China's Translation Funding Project (PDF, 1,5 MB)
Für den Messeauftritt 2009 hat die GAPP ein Programm zur Förderung deutscher Übersetzungen chinesischer Titel aufgelegt. Für Titel, die in das Programm 2009 aufgenommen werden, übernimmt GAPP zum großen Teil die Übersetzungskosten.
Zurzeit bemühen sich die Mitarbeiter des BIZ, einen Überblick über den Ist-Zustand zu erhalten. Bisher wurde eine Liste mit über 200 chinesischen Titeln erstellt, die im deutschen Sprachraum erschienen sind. Gleichzeitig wird eine Umfrage unter deutschen Verlagen durchgeführt: Wer hat derzeit ein chinesisches Buchprojekt für 2009 in Arbeit? Wer hat Interesse?
Kriterien für die Kandidaten des Übersetzungsförderungsprogramm sind: Es soll sich nicht um Exilschriftsteller handeln und sie müssen in chinesischer Sprache schreiben. Zweitens muss es sich um zeitgenössische Werke handeln, die in China veröffentlicht sind oder bereits von einem Verlag zur Veröffentlichung akzeptiert wurden. In Frage kommt nicht nur Literatur im engen Sinne, sondern auch sozialwissenschaftliche Publikationen, Kinder- und Kunstbücher. „Es wird viel über China geschrieben, und viel ins Englische übersetzt“, sagt Dr. Bartz, „aber im deutschsprachigen Raum kommt ‚die eigene Stimme’ zu kurz. Diesem Mangel wollen wir begegnen.“
Das BIZ hat daher die Aufgabe übernommen, den chinesischen Markt nach Titeln zu durchkämmen, die im deutschen Sprachraum Verleger und Leser finden würden. Bis Mitte Juni soll der GAPP eine Liste mit 20-30 Titeln vorgelegt werden, die für das Übersetzungsprogramm in Frage kommen. Um die Liste zu erstellen, ist das BIZ auf die Mithilfe von Experten angewiesen: Wenn Sie also eine chinesische Buchpublikationen empfehlen möchten, die die genannten Kriterien erfüllt, senden Sie Ihren Vorschlag bitte an das BIZ: info@biz-beijing.org
Wie kommt ein deutscher Verlag in den Genuss der Übersetzungsförderung?
Zuerst muss ein Formular ausgefüllt werden, in dem u.a. die geschätzten Übersetzungskosten anzugeben sind. Dieses muss bis zum 20. Juni 2008 an die GAPP gesendet werden, die innerhalb von 3 Wochen über den Antrag entscheidet. Danach hilft sie beim Abschluss des Lizenzvertrags mit dem chinesischen Lizenzinhaber. Sobald die GAPP die Kopie des Lizenzvertrags erhält, geht die Hälfte der Übersetzungskosten an den Verlag. Die Kopie des Lizenzvertrags muss der GAP bis zum 15. November 2008 vorliegen. Die zweite Hälfte ist fällig, wenn der Verlag ein Belegexemplar vorlegt. Dies muss natürlich unbedingt VOR der Buchmesse 2009 geschehen. China wird alle Titel, deren Übersetzung über das GAPP-Programm gefördert wurden, aktiv in seinen Ehrengastauftritt und die Werbung einbinden.














