MIA.

MIA. ist eine Berliner Band in einer beinah klassischen Rockbesetzung. Eine Sängerin, zwei Gitarren, ein Bass und ein Schlagzeug. Sie beschreiben ihren Sound als Elektropunk. Die Band existiert seit den Schultagen der Musiker und hat bereits über 250.000 Platten verkauft. Seit 1998 arbeitet MIA. mit einer Managerin, einem Tourleiter und einem Produzenten in deren Label R.O.T. zusammen und ist stolz, einen über das Geldverdienen hinausgehenden Arbeitszusammenhang bewahrt zu haben. „Wir sind eine Zigeunerband" sagt die Sängerin Mieze dazu, Künstlerkollektiv wird es auch genannt. Nach Nanjing im Oktober 2007 spielt MIA. auch bei der Deutschlandpromenade am 17. Mai 2008 in Chongqing. 1. Womit haben Sie sich in der letzten Zeit beschäftigt?
Wir arbeiten seit Ende letzten Jahres mit Hochdruck und Spaß an unserem vierten Album.
2. Wann und wie kamen Sie zum ersten Mal in Berührung mit China?
Mal abgesehen von Akupunktur und chinesischem (oder so genanntem) Essen weltweit, fand der erste "Vollkontakt" im Oktober 2007 bei unserem Konzert in Nanjing statt.
3. In welcher Weise hat die Begegnung mit China Ihr Schaffen oder Ihr Leben beeinflusst?
Wie jeder aufmerksame Gast haben wir uns mit der Landessprache auseinandergesetzt und einige Passagen Chinesisch in unsere Show eingebaut. Die Besucher waren so höflich, uns glauben zu machen, dass wir tatsächlich verstanden werden ...
4. Was war Ihr schönstes Erlebnis in China?
Die Mischung aus Neugier, Euphorie und Wärme, mit der uns das chinesische Publikum begegnet ist, hat uns nachhaltig beeindruckt.
5. Was war Ihr unerfreulichstes Erlebnis in China?
Zu wenig Zeit.
6. Haben Sie eine chinesische Lieblingsspeise?
Ja, Hot Pot.
7. Was ist für Sie „typisch Chinesisch"?
Die Extra-Spur für Fahrräder und E-Roller. Spitzenidee.
8. Welche Kulturleistung aus China beeindruckt Sie am meisten?
Der Buchdruck und die traditionelle chinesische Medizin.
9. Mit wem in China würden Sie gerne einen Tag tauschen?
Wir wären ganz gerne mal Tee-Tester.
10. Welche Gewohnheit oder Idee aus China würden Sie gerne in Deutschland übernehmen?
Wir könnten hier alle dringend ein bisschen mehr Zen gebrauchen.
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April 2008
April 2008














