Liebe zwischen den Kulturen
Statistiken zufolge sind in China Ehen zwischen Chinesen und Ausländern ein wachsendes Phänomen; kein Wunder, wird doch der Umgang mit Ausländern im chinesischen Großstadtalltag immer mehr zur Selbstverständlichkeit.
Wie "China Daily" im Juni 2007 berichtet, haben 68.000 Chinesen und Chinesinnen im Jahr 2006 einen ausländischen Lebenspartner gewählt, 4000 mehr als 2005. Bei insgesamt 9,45 Millionen Eheschließungen insgesamt sind dies allerdings nicht einmal 1%. In den meisten Fällen heiraten chinesische Frauen ausländische Männer, der umgekehrte Fall soll aber auch immer öfter vorkommen. Eine Statistik aus der Millionenstadt Shanghai, die als weltoffen gelten darf, verzeichnet dennoch nur 372 chinesische Männer, die im Jahr 2005 das Wagnis einer interkulturellen Ehe eingegangen sind.
Wohl nirgendwo prallen die Kulturen direkter aufeinander, findet Kulturaustausch unmittelbarer statt, als in einer Lebensgemeinschaft zweier Menschen. Gibt es zum Frühstück krosse Brötchen oder Reissuppe und eingelegtes Gemüse? Nimmt man sonntags Rücksicht auf die Schwiegermutter oder macht lieber das "eigene Ding"? Wo lebt man? Welche Sprache spricht man? Wie verändern sich die Partner in der Ehe, wer passt sich mehr an? Welche Eigenheiten sind kulturell bedingt, welche durch den Charakter? Oder "typisch Mann", "typisch Frau"?
Im Dossier "Zu Gast und Zuhause" werden drei deutsch-chinesische Ehepaare vorgestellt, die seit mehreren Jahren in China leben: ein Sinologe und eine Pädagogin, ein Architekten- und ein Handwerkerpaar. Diese drei Beispiele zeigen, dass es ganz unterschiedliche "Modelle" gibt, sich mit und zwischen den Kulturen zu arrangieren.
Wie "China Daily" im Juni 2007 berichtet, haben 68.000 Chinesen und Chinesinnen im Jahr 2006 einen ausländischen Lebenspartner gewählt, 4000 mehr als 2005. Bei insgesamt 9,45 Millionen Eheschließungen insgesamt sind dies allerdings nicht einmal 1%. In den meisten Fällen heiraten chinesische Frauen ausländische Männer, der umgekehrte Fall soll aber auch immer öfter vorkommen. Eine Statistik aus der Millionenstadt Shanghai, die als weltoffen gelten darf, verzeichnet dennoch nur 372 chinesische Männer, die im Jahr 2005 das Wagnis einer interkulturellen Ehe eingegangen sind.
Wohl nirgendwo prallen die Kulturen direkter aufeinander, findet Kulturaustausch unmittelbarer statt, als in einer Lebensgemeinschaft zweier Menschen. Gibt es zum Frühstück krosse Brötchen oder Reissuppe und eingelegtes Gemüse? Nimmt man sonntags Rücksicht auf die Schwiegermutter oder macht lieber das "eigene Ding"? Wo lebt man? Welche Sprache spricht man? Wie verändern sich die Partner in der Ehe, wer passt sich mehr an? Welche Eigenheiten sind kulturell bedingt, welche durch den Charakter? Oder "typisch Mann", "typisch Frau"?
Im Dossier "Zu Gast und Zuhause" werden drei deutsch-chinesische Ehepaare vorgestellt, die seit mehreren Jahren in China leben: ein Sinologe und eine Pädagogin, ein Architekten- und ein Handwerkerpaar. Diese drei Beispiele zeigen, dass es ganz unterschiedliche "Modelle" gibt, sich mit und zwischen den Kulturen zu arrangieren.






