Hochschulen/ Universitäten

Freie Universität Berlin

Thema Hochschulkooperation, Sinologie
Ort Berlin

Über die Institution

Die Freie Universität Berlin wurde 1948 mit Hilfe der USA als freiheitliche Alternative zur wiedereröffneten, Universität Unter den Linden im sowjetischen Sektor Berlins gegründet. Heute gehört sie mit rund 100 Studienfächern und 34.000 Studierenden – davon 15 Prozent aus aller Welt – zu den größten Universitäten in Deutschland.

Die Freie Universität ist international ausgerichtet und unterhält weltweit rund 130 Partnerschaften.

Die Sinologie am Ostasiatischen Seminar (OAS) der Freien Universität Berlin gehört zu den größten und traditionsreichsten sinologischen Fachrichtungen Deutschlands. Ihre Geschichte reicht zurück in die Anfänge des Faches im 19. Jahrhundert.

Heute liegt der Schwerpunkt von Lehre, Studium und Forschung in der Sinologie der Freien Universität Berlin auf der modernen chinesischen Gesellschaft, ihrer geschichtlichen Entwicklung sowie den politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Transformationen.
China-Aktivität/Deutschland-Aktivität Die Freie Universität Berlin zählt zu den Hochschulen mit den ältesten China-Kontakten in Deutschland. Der Kooperationsvertrag mit der Peking-Universität wurde 1981 geschlossen. Heute verfügt die Freie Universität über sechs Partnerschaften mit Universitäten in China:
  • Beijing University
  • Chinese University of Hongkong
  • Fudan University Shanghai
  • Lanzhou University
  • Nanjing University
  • Zhongshan University Guangzhou
Im Juni 2007 eröffnete die Freie Universität unter dem Dach des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) eine Außenstelle in Peking. Zu den Aufgaben des Büros gehören die Unterstützung von Alumni-Aktivitäten in China sowie die Umsetzung des neuen Regionalstudienkonzepts der Freien Universität. Es sieht vor, dass Studierende der Regionalwissenschaften in den Bachelor-Studiengängen vermehrt ein halbjähriges Praktikum im Ausland absolvieren. Das Peking-Büro der Freien Universität soll die Studierenden bei der Vermittlung von attraktiven Praktikums-Plätzen unterstützen.

Im April 2006 wurde an der Freien Universität Berlin in Kooperaton mit der Peking-Universität das erste Konfuzius-Institut in Deutschland eröffnet. Seine Aufgaben und Ziele sind die Förderung der Kenntnis chinesischer Sprache und Kultur, die Pflege der chinesisch-deutschen Zusammenarbeit und die Förderung chinabezogener Projekte sowie die Unterstützung der Sinologie und der Chinastudien an der Freien Universität.

Zu den aktuellen Forschungsprojekten der Sinologie gehört u. a. eines, das sich mit deutsch-chinesischem Austausch befasst: „Die deutsch-chinesischen Beziehungen 1848–1911: Interkulturelle Handlungsmuster und internationale Geschichte“ .
Kontakt Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Mechthild Leutner
Freie Universität Berlin
FB Geschichts- und Kulturwissenschaften
Ostasiatisches Seminar / Sinologie
Ehrenbergstr. 26–28
14195 Berlin

Sekretariat:
Ingrid Dammalage-Kirst

Tel. +49 30 838 53598
Fax: +49 30 838 57095

Mail Symbolmleutner@zedat.fu-berlin.de


Büro in Peking:
Mail Symbolbeijing@fu-berlin.de


Freie Universität Berlin
Freie Universität Berlin, Fachbereich Sinologie / Chinastudien

    Dossier: Zu Gast und zu Hause

    Deutsche und Chinesen erleben die Fremde

    Journalistenaustausch „Medienbotschafter China-Deutschland"

    Ein Projekt der Robert Bosch Stiftung und der Hamburg Media School.
    10 Stipendien pro Jahr für 3 Monate. Bewerbungsschluss für Deutsche: 30. August 2008